Kampen Lech Zürs

Was zusammengehört, das bindet sich!

Eher zufällig funkte es schon 1997 zwischen der kleinen Inselgemeinde und dem beschaulichen Bergdorf. Man war sich sehr sympathisch, regelmässige wechselseitige Besuche vertieften schnell die ersten zarten Bande. Mit liebevollen Geschenken - mal ein Reet gedecktes Bushäuschen oder Sylter Strandkörbe für Lech, mal eine Bergbahn-Gondel als Korbwärterbüro für den Kampener Strand – zeigte man sichtbar für Alle, wie gern man sich hat.

»Mehr als 10 Jahre bereits währt die lose, wenngleich sehr innige und glückliche Liaison zwischen Sylt und Vorarlberg. Jetzt treten Kampen und Lech in eine neue Phase ihrer Beziehung«, so Kampens Tourismus-Direktorin Birgit Friese. »Wir wollen durch eine Partner-Kampagne die enge emotionale Verbundenheit zwischen den beiden Orten noch intensivieren.«

Aus der mehr oder weniger »wilden Ehe« wird damit nun auch höchst offiziell eine touristische Allianz. Die langjährige Partnerschaft hat nämlich nicht nur das Gemeinsamkeitsgefühl gestärkt, sondern vor allem auch einen gemeinsamen Gästekreis aufgezeigt, der in Kampen die Sommerfrische genießt und winters in Lech sportelt.

Peter Kliem, Chef im legendären Kampener Club »Rotes Kliff« wundert sich denn auch schon gar nicht mehr, wenn er im Winterurlaub an den Lecher Außenbars ständig seine eigenen Strandpartygäste trifft, leicht dehnt sich ein als »musikalischer Festumzug durch die Kampener Whiskymeile mit der Lecher Trachtenkapelle, Dauer ca. 30 Minuten« gedachter Zwischenstopp auf einen dreistündigen Programmpunkt aus, weil überall Urlaubsgäste die alpenländische Delegation mit fröhlichem »Hallo, im Winter kommen wir wieder zu Euch!« grüßen.

»Kampen und Lech sind starke touristische Marken mit enormer Zugkraft, unsere Schnittmenge ist riesig und definiert sich über einen sehr anspruchsvollen Zielgruppe mit ähnlichen Interessen«, fasst der Lecher Tourismusdirektor Gerhard Walter zusammen. »Wir ergänzen uns ideal. Die Entwicklung einer gemeinsamen Kampagne ist deshalb nur konsequent.«