Kampen Lech Zürs
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Barfuß im Schnee, mit Skistiefeln im Sand

Was macht ein Skilehrer, wenn die Arbeit getan ist? Er geht zum Après-Ski. Also schulterte Thomas Jochum nach einem stressigen Tag seine Skier und stapfte mit seinen Ski-Schuhen Richtung Pony. Pony? Ja, genau ins Kampener Pony.

Thomas hatte einen nicht ganz gewöhnlichen Arbeitstag hinter sich. Der Lecher Skilehrer traf sich am Strand von Kampen mit einer attraktiven Snowboarderin – ein Rendezvous mit Folgen.

»Beide Orte sprechen zu 100 Prozent die gleiche Zielgruppe an«, weiß auch Kampens stellvertretender Bürgermeister Dirk Erdmann.«

Die Idee Kampener Gäste und Lecher Gäste für den jeweiligen Partnerort zu begeistern war geboren.

Also traf Skilehrer Thomas im Sand von Kampen inmitten von Strandkörben die süße Snowboarderin Sinje ( »Kennen wir uns nicht aus Lech?«) und in Lech auf der verschneiten Rud-Alpe traf die Badenixe Sinje den coolen Surfer (»Kennen wir uns nicht aus Kampen?«) und der bekannte Fotograf Rüdiger Nehmzow hielt die Begegnungen der absurden Art fest.

Zuerst ging es in die Berge. Mit dem Pistenbulli und Surfbrett hinauf zur Rud-Alpe. Und den Wolken immer näher. Gegen 15 Uhr hellten sich der Himmel und die Miene des Fotografen auf. Endlich Sonne, zackzack, Bikini-Dame und Surfer raus in die Kälte. Und sonnig lächeln.

Dann an den Strand. Ein verblüfftes Kind rief: »Mama, Mama, guck mal, da ist mein Skilehrer aus Lech – der Thomas.« Nach einigen stressigen Tagen, vielen besorgten Blicken zum launischen Himmel, resümierte Art-Direktorin Maren Meyer-Ernsting: »Schließlich sind beide Motive genau so geworden, wie wir uns das vorgestellt haben.« Die beiden Plakate sollen nun für beide Orte Aufmerksamkeit mit einem Augenzwinkern erzeugen.